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Individance – Sei du selbst im Tanz!

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Die Herausforderung

Es war nicht gerade easy, aber das Team des Frauenzentrum St. Pölten hat es geschafft: Ein tolles Programm wurde auf die Beine gestellt aus feinen Kursen und Workshops für Frauen jeden Alters, die neugierig sind auf sich selbst und Neues.

Und wie habe ich mich gefreut, dass ich mit Individance wieder dabei sein kann!

Der Ort

Im großen Steingöttersaal werden wir auch heuer jede Menge Spaß haben, unsere körperlichen Möglichkeiten ausloten und uns von der Musik zu genussvoller Bewegung verleiten lassen.

Die Erwartungen

Sei du selbst im Tanz! – das sagt ja schon viel! Es geht immer um deine eigene Präsenz, dein Ausdrucksbedürfnis. Und wenn du Lust hast deine bisherigen Grenzen zu erweitern in Hinblick auf Kraft, Beweglichkeit, Kondition, dann bist du hier genau richtig. Ganz sanft und wie von selber steigert die regelmäßige Teilnahme deine Möglichkeiten. Und nebenbei fühlst du dich fit und glücklich.

Flying Werner

Foto Werner Schrotta

Die Highlights

Ausgewählte, bunte Musik

Liebevolle Entspannungs-Sequenzen

Wirksames Genusstraining für unterschiedlichste Bedürfnisse

Das alles macht Lust einzutauchen mit Haut und Haar, Körper und Geist, Herz und Seele.

Die Termine

10 Dienstage: 11., 18., 25. September, 2., 9., 23., 30. Oktober, 6. und 13. November immer von 19:00 bis 20:30 Uhr

Die Adresse

Steingöttersaal, Prandtauerstraße 4, 3100 St. Pölten (durch den Hof)

Die Voraussetzungen

Bewegungslust, bequeme (elastische) Kleidung, ev. rutschfeste Socken. Wasserflasche.

Die Kosten

10 Euro für den ganzen Kurs!

Die Anmeldung

Direkt im Frauenzentrum unter 0676 30 94 773

 

Ich freue mich auf dein Kommen!

Herzlich,

Gabi

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5 Gedanken um mit Tanz in Bewegung zu kommen

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Nach einem wunderschönen warmen Sommer liegt seit kurzem eine kühlere Frische in der Luft, und damit wieder Lust Neues anzupacken. Es waren für mich bewegte Monate mit  viel Arbeit an mir selber, spannenden Erkenntnissen und natürlich vielen Fragen, die mich immer weiter auf Trab halten. Hier sind fünf Gedanken, die speziell zum Thema Tanzen passen.

1. Tanzen ist immer eine Möglichkeit!

Tanzen bringt immer wieder etwas in Bewegung! Zum Beispiel wenn Lebenssituationen stocken oder Denkmuster scheinbar Lösungen für aktuelle Themen unmöglich machen. – Musik aufdrehen und den Körper machen lassen, ob in der Disco, mit einem Partner im Tanzclub oder allein im Wohnzimmer. Manche Probleme lösen sich danach wie von selber.

2. Tanzen lockert auf, hebt die Lebensgeister, löst körperliche und seelische Blockaden und bringt das gesamte System in Schwung.

Ich bin der Überzeugung, dass die Menschen früher Recht hatten mindestens einmal die Woche abends „zum Tanz“ zu gehen, beim Wirten, selbst wenn sie noch so müde von der Arbeit waren. Einseitige Bewegungen im Arbeitsalltag können durch die vielseitige tänzerische Betätigung ausgeglichen und so Muskelverspannungen, Körperfehlhaltungen, Abnutzung und Schmerzen vorgebeugt werden.

3. Tanzen ist ein natürlicher Ausdruck von Emotionen, der Raum braucht!

Was stört in diesem wunderbaren Konzept ist der Stress etwas richtig machen zu müssen, bestimmte Bewegungen, Figuren, Schritte zu beherrschen. Manche Männer gehen nicht tanzen, weil erwartet wird, dass sie führen und sie sich das nicht zutrauen. Und viele Menschen haben Sorge nicht gut auszuschauen, solange sie die Bewegungen erst lernen.

Trotzdem finde ich, wir sollten Tanzen nicht nur den Profis überlassen. Das ganze Leben dreht sich ums Lernen von Neuem. Das geht anfangs immer holprig, weil ja völlig neue Verschaltungen im Gehirn gefunden werden müssen. Ich erlaube mir inzwischen schon leichter daneben zu steigen oder vielleicht linkisch zu wirken, wenn ich Neues ausprobiere. Ich bin am Lernen! Erst wenn sich die neuen Bahnen wieder gefestigt haben, wird die Sache rund. Je öfter ich etwas Neues versuche, desto schneller festigen sich die Bahnen. Und je mehr Spaß alles macht, desto eher übe ich.

4. Nutze die Wirkung der Spiegelneuronen!

Ich schaue gerne tanzenden Menschen zu, wenn ich die Gelegenheit habe. Das ist wie beim Erlernen einer Sprache, nur optisch. Was ich oft wahrnehme, wird mir vertraut, – ob nun der Klang von Französisch oder die Bewegungsmuster einer Zeitgenössischen Tanzkompanie. Es ist ein bisschen, als würde ich schon selber mittanzen! Mein Körper lernt auf diese Weise so manche Bewegung und baut sie dann wie selbstverständlich in meinen Tanz ein.

Wie wär’s mit einem kleinen Probevideo zur Anregung? Three by Ohad Naharin, Batsheva Dance Company (Das Bild ist nicht ganz scharf, das macht nichts, finde ich.)

5. Geistige und körperliche Mobilität versprechen anhaltende Lebensfreude!

Sich bewegen macht nicht nur Kindern Spaß! In jedem Alter tut es gut, beweglich zu sein, seinen Emotionen Ausdruck zu verleihen, mit der Musik und mit anderen zu schwingen. Schon unser kindliches Gehirn hat über die Bewegung viele Vernetzungen erfahren, die später das Verständnis von physischen und abstrakten Zusammenhängen erleichtert haben. Diese Möglichkeit endet nie!

Es liegt an uns in Bewegung zu bleiben. Ich glaube daran, dass jeder Mensch seine besondere Art hat zu tanzen, und dass es aktuell eine unglaublich große Menge an Tanzkursen und anderen freieren Angeboten gibt, in denen man mit Gleichgesinnten zusammen dieser belebenden Beschäftigung nachgehen kann, die den Geist und den Körper gleichermaßen trainiert. Machen wir unseren Kindern leichter zu tanzen, indem wir ihnen ein begeistert tanzendes Leben vorleben!

Spürst du schon das Kribbeln in deinen Knochen? Dann tanze!

Eine Möglichkeit zu tanzen gibt es in St. Pölten!

Schon ab Dienstag, den 19. September 2017 kannst du wieder in einen neuen Individance-Kurs der VHS St. Pölten einsteigen!

Zeit: 19:00 bis 20:30 Uhr

Ort: Dr. Theodor Körner-Hauptschule III/IV; Turnsaal III/IV (genial großer, schöner Raum!)

Kosten: 84 € pro Semester

Anmeldung und nähere Infos hier!

 

Individance schnuppern in St. Pölten

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Großartig, wenn einem die Musik in den Körper fährt und Arme, Beine, Rumpf und Kopf so richtig motiviert sind sich von Rhythmus und Melodie tragen zu lassen! Eigentlich brauchen wir da nichts weiter zu tun, als dem Geschehen freien Lauf zu lassen! Oder doch?

Oft merken wir, dass wir zwar gerne möchten, doch die Kraft nicht dazu haben, oder die Beweglichkeit in den Gelenken, oder das Gleichgewichtsgefühl. Und oft liegt es gar nicht einmal an körperlichen Ursachen, weshalb nicht gelingt, was uns innerlich so vorschwebt.

Kennst du das?

Nachdem ich jahrelang nicht zufrieden war mit der Art, wie ich tanzte, habe ich ein paar Dinge gelernt, die mir dabei helfen mich beim Tanzen sicher und gut zu fühlen. Es braucht nicht unbedingt jahrelanges Techniktraining oder akrobatische Fertigkeiten um den eigenen Tanz genießen zu können. Dazu hier ein paar kleine Hinweise:

  • Die Sprache der Seele, die mit der Musik in Resonanz geht, in den Körper zu übersetzen erfordert – wie beim Singen – einen guten Kontakt zum eigenen Körper.
  • Alte Ängste, Zweifel und Selbstkritik behindern den Fluss der Bewegung. Wir können, was wir uns zutrauen, und was wir tun!
  • Wie überall hilft es kleine Schritte zu gehen und jeden einzelnen Erfolg wahrzunehmen und anzuerkennen. Vor allem aber: gehe deine eigenen Schritte und sieh deine eigenen Erfolge!

Mit Individance gebe ich Raum für genau solche Erfahrungen. Und jedes Mal kommen noch viele neue Erkenntnisse und Schlüsselerlebnisse hinzu.

Nach langer Pause biete ich nun endlich wieder in Niederösterreich eine Möglichkeit an mit mir gemeinsam ins individuelle Tanzen einzutauchen.

Am Dienstag, dem 27. September, gibt es um 19:00 Uhr für alle, die sich gerne tanzend bewegen und der Sprache ihres Körpers spielerisch mehr Klarheit, Kraft und Ausdruck verleihen wollen, kostenlos die Möglichkeit an einer Schnuppereinheit Individance in der Theodor Körner Schule, Turnsaal III/IV (Zugang Ausstellungsstraße) in St. Pölten teilzunehmen.

Ab Dienstag, dem 8. November, startet dann der Semesterkurs Individance über zwölf Termine, in dem wir – ganz an die Bedürfnisse der Gruppe angepasst – die unterschiedlichen Qualitäten unseres Tanzens kennen lernen und ausbauen werden. Präsenz, Ausdruckskraft und Vitalität helfen uns schließlich nicht bloß auf der Tanzfläche, sondern überall im Alltag, im Beruf wie im Privatleben.

Ich freue mich auf viele Tänzerinnen und Tänzer, die sich auf diese spannende Reise von purer Ausdruckslust hin zu einer freien, vitalen und ausdrucksstarken Körpersprache einlassen wollen.

Hier findest du die Infos zum VHS Kurs: VHS St. Pölten, Individance. Dort kannst du dich auch gleich anmelden.

Ich wünsche dir eine genussvolle und glücklich bewegte Zeit!

Gabi

Präsenz, Ausdruckskraft, Vitalität durch Tanz

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Foto: Werner Schrotta

Tanz ist für mich ein persönlicher, individueller Akt des Gestaltens mit dem Körper, mit Armen, Beinen, dem Kopf, dem Rumpf und allem, woraus wir bestehen. Jede Zelle nimmt daran teil. Tanz entsteht aus einem Impuls. Dies kann der Rhythmus einer Musik sein, oder ein inneres Bedürfnis sich zu bewegen, die Freude über etwas, jedes Gefühl, das wir bewusst empfinden, oder die Lust mit anderen gemeinsam  zu schwingen.

Wie jede andere kreative Ausdrucksform (Singen, Musizieren, Malen, Schreiben, Sprechen, Bauen, …) erfordert und fördert auch das Tanzen gewisse Fertigkeiten und Fähigkeiten, die grundsätzlich in uns allen angelegt sind. Als Kinder waren wir für alle offen! Beim Tanz sind dies beispielsweise das bewusste Zusammenspiel mit der Schwerkraft, die Beweglichkeit unserer Gelenke, Dehnung und Kraft unserer Muskulatur, ein Gefühl für unseren Körper und seine Orientierung im Raum, das Erkennen und Nutzen von Rhythmen, etc.

Gleichsam wie ein Musiker mit seinem Instrument spielt der Tänzer/die Tänzerin mit seinem/ihrem ganzen Körper. Und genau dieses Spielen ist es, worauf wir hinaus wollen! Spielerisch und in einfachen Schritten wird der Körper zum Instrument für den eigenen spontanen Ausdruck

Tanzen zu lernen bedeutet nichts anderes als zu tanzen. Wenn wir es tun, immer wieder, dann findet der Körper in diese Fähigkeit zurück, auf seine individuelle Art. Wir können Schritte lernen und uns darin langsam zuhause fühlen, oder wir können den Impulsen folgen, die im Moment entstehen und uns darin spürend voran tasten.

In Individance nähern wir uns dem Tanz auf diese und noch mehr unterschiedliche Arten. Sich im Körper zuhause Fühlen und in Bewegung Sein sind gleichermaßen Basis und Trainingsziel. Dadurch entstehen bzw. verstärken sich Präsenz, Ausdruckskraft und Vitalität. 

Freu dich auf Individance ab September 2016  in der VHS St. Pölten! Weitere Infos folgen!

Alles Liebe!

Gabi

Lernen und Verbundenheit

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Kürzlich habe ich erstmals den Film Avatar gesehen. – Ein erstaunliches und für mich ausgesprochen anregendes Erlebnis! Die meiste Zeit über war ich neugierig und aufgeregt ins Geschehen vertieft, körperlich ganz präsent und mit den Akteuren mitfiebernd.

Der Film hat mich auf voller Länger überrascht, schon weil ich ihn mir ganz anders vorgestellt hatte. Obwohl die filmtechnischen Leistungen mir den Atem raubten, drängen sie sich nicht in den Vordergrund. Was ich gesehen habe, ist ein fesselndes Traumbild unserer Zeit, in Farben und Formen brilliant ausgereizt und ins Herz treffend.

Sich verbinden

Wo die Hauptfigur, ein junger Kriegsveteran im Rollstuhl, weil gelähmt, in den Avatar-Körper „einsteigt“, sich verbindet mit dieser organischen Hülle, die aus menschlicher und der DNA der Planetenbewohner im High-Tech Labor gezüchtet worden ist, hat sich in mir ebenso eine Verbindung hergestellt. – Eine Erkenntnis, die ich körperlich spüren konnte.

Sein Geist, der eines kampfgeschulten Marines, mit all seinen Erfahrungen und Überzeugungen, übernimmt die Kontrolle über einen menschenähnlichen Körper mit teilweise aber völlig unbekannten Fähigkeiten und Eigenschaften. Dies entspricht für mich der Verbindung unseres Geistes mit unserem materiellen Körper, die wir oft gar nicht mehr wahrnehmen, geschweige an der wir arbeiten.

Wie er von einer der Planetenbewohnerinnen in die Lebensweise ihrer Art eingeführt wird, gleicht der Blitzentwicklung eines Säuglings zum Erwachsenen. Doch muss er seine durchaus schon erwachsenen, als Mensch gelernten Erfahrungsmuster durchbrechen um dem sehr ursprünglichen, naturverbundenen und kraftvollen Welt- und Selbstbild dieses Volkes nahe zu kommen.

Wir sind von Anfang an mit unserem Körper mitgewachsen, und unser Körper mit uns.

Verbundenheit chihuahua-618481_640

Auf vielen Ebenen hat sich die Erfahrung von Verbundenheit wie ein Rudel süßer Welpen an mich heran gemacht und mich verzaubert.

  • Einmal schon als die körperlich erlebte Verbindung mit der dargestellten Handlung, die Spannung, die Aufregung.
  • Diese Verbindung konnte ich gespiegelt sehen in der – im Film  technisch möglichen – Verbindung eines Menschen mit seinem Avatar-Körper, der auf dem fremden Planeten handlungs- und überlebensfähig ist. Vom Menschen kommen de facto einzig seine nicht-körperlichen Qualitäten (Geist, Seele?), sie verbinden sich mit den körperlichen Qualitäten des künstlichen Wesens. Und doch scheint da noch mehr darin zu stecken.
  • Verbindung findet statt in der Begegnung des beseelten Avatars mit der Frau des Planetenvolkes. Sie wird seine Lehrerin.
  • Die größte Lektion, die es zu lernen gilt, ist für den kämpferischen Geist des Ex-Soldaten die Verbundenheit mit allem, was um ihn herum ist. Ob es die wilden Tiere sind, die ihn zerfleischt hätten in seiner Unerfahrenheit, die exotischen Pflanzen in ihrer phantastischen bunten Pracht, oder die Samen des Ahnenbaumes, die ihn begrüßen und damit bekunden, dass er auf dem Planeten willkommen ist. Seine Verbundenheit mit allem, erkennbar im Respekt für und dem Wissen um die Arten und Formen des Lebens um ihn, gipfelt schließlich in der Fähigkeit, einen Flugdrachen zu zähmen und ihn zu reiten.
  • Ein materielles Zeichen des Verbindens, das sowohl zwischen den Einwohnern untereinander, als auch zwischen ihnen und Tieren oder Pflanzen immer wieder für Einstimmung und wertschätzenden Austausch slandscape-403165_640orgt, ist die Vereinigung von feinen Härchen aus dem langen Zopf der Wesen mit denen des anderen oder speziellen „Organen“ der jeweiligen Lebensform.
  • Dass Verbundenheit auch nonmateriell besteht, zeigt die Kommunikation mit anderen über weite Entfernungen hinweg. – Es wirkte auf mich fast wie das Reden über Sprechfunk, aber ohne jegliches technisches Hilfsmittel.

 

Das volle Potenzial

In der Geschichte sind die Planetenbewohner – ähnlich den Ureinwohnern unserer „unzivilisierten“ irdischen Landstriche – als im Vollbesitz ihrer körperlichen und geistigen Qualitäten dargestellt. Sie leben bewusst. Dazu gehört die Kenntnis ihrer eigenen Fähigkeiten, ihrer jeweiligen besonderen Bestimmung, als auch das Wissen über das, was sie umgibt, was sie nährt, was ihnen schadet, was sie heilt.

Diese Informationen ermöglichen ihnen als Gemeinschaft zusammen zu leben, in der jedes Individuum seine Stärken entwickelt und einbringt. So wird auch der „falsche“ Stammesgenosse unterstützt seine Eigenschaften zu entdecken und die Zusammenhänge zu erlernen.

In Avatar kommt sehr deutlich zum Ausdruck, welche Rolle die Gemeinschaft, der Zusammenhalt, das gemeinsame Tun und Wirken dabei spielen, wenn es darum geht seine Fähigkeiten und Stärken zu entwickeln. Der Neuling erfährt Ermutigung und Zweifel, Unterstützung und Ungeduld. Doch grundsätzlich bekommt er eine Chance, – Raum und Zeit und Vertrauen.

Da die Planetenbewohner mit den Kräften der Natur um sie herum verbunden sind, wissen sie deren Zeichen zu deuten. Sie spüren und wissen sich eingebunden in ein großes System, das von der Wissenschaftlerin in einer Sequenz als mit den Nervenverbindungen unseres menschlichen Körpers vergleichbar erkannt wird: der gesamte Planet als ein makrokosmisches Gehirn, in dem jeder Bestandteil Zugriff auf das große Ganze hat.

Entscheidung

Ich erkenne jetzt, aus einer völlig neuen Perspektive, plastisch und prägnant, dass auch mir als Mensch dieser Zugriff offen steht. Entscheide ich mich dafür diesen großen Zusammenhang zu sehen, zu fühlen, zu nutzen, dann bekomme ich Zugriff zu den Kräften, dem Wissen, das in allem steckt. Denn mein Erdendasein folgt sehr ähnlichen Gesetzen.

Körper und Geist sind eng miteinander verbunden, solange sich beides naturgemäß entwickeln kann. Gestern konnte ich zum Beispiel ein Baby dabei beobachten. Es nutzte die Haarspange seiner Mutter auf dem Boden als Trainingsinstrument. Die selbst gesetzte Aufgabe, dieses Objekt immer wieder zu greifen und anschließend weiter zu schubsen, forderte seine gesamte Aufmerksamkeit und Konzentration.

Es experimentierte mit Körperspannung, Drehbewegungen, Aufbäumen auf allen Vieren und Ausstrecken der Arme, ein – für den geschulten Blick einer Tänzerin – ganz ausgeklügeltes und facettenreiches, und durchaus anstrengendes Körpertraining. Durch andere Augen gesehen wiederum sensomotorische Übungseinheit, Yoga, etc.

Das Gehirn muss lernen

Spätestens mit Gerald Hüther ist es auch wissenschaftlich untermauert, dass unser Gehirn zum Lernen geschaffnerves-346928_640en ist. Es tut nichts anderes. Und das Gehirn ist bekanntlich mehr als nur die sensiblen Windungen in unserem Schädel. Man weiß inzwischen, dass sich Lernen und Denken über unseren gesamten Körper erstreckt. In den Zellen sind Erinnerungen gespeichert, die die Qualität ihrer Tätigkeit (gesund und lebendig oder krank und absterbend) ausmachen. Alle Teile unseres Körpers sind Bestandteil eines großen zusammengehörigen Gefüges, vergleichbar mit dem Planeten in dem Film.

Der Output zeigt den Input

Ich glaube, dass uns das oft nicht bewusst ist, wenn wir in der Tretmühle des Lebens eingespannt sind und es auch bleiben. Die Möglichkeiten Einfluss zu nehmen auf dieses Gesamtgefüge sind so zahlreich! Nur haben wir großteils nicht gelernt, dass es sie überhaupt gibt.

Ich bin für eine Ausbildung, in der die Kinder ihren menschlichen Körper kennen- und nutzen lernen! Überhaupt sehe ich das Bewusstsein der Verbundenheit als übergeordnete Grundlage allen Lernens. Und das betrifft

  • die Verbundenheit zum eigenen Körper (durch Ausleben der natürlichen Bewegungsbedürfnisse, Tanz, Sport, aber auch durch wohlige Berührung, Massage, bewusste Sexualität)
  • die Verbundenheit mit den Mitmenschen (durch die Anerkennung unserer gegenseitigen Abhängigkeit, der natürlichen Neugier, durch Achtsamkeit, Wertschätzung, den natürlichen Impuls zur Zusammenarbeit, Spiel, Gespräche, …)
  • die Verbundenheit mit anderen Lebewesen (durch die staunende Neugier, die Freude an Schönem, Besonderem, an einzigartigen Fähigkeiten und Formen, …)
  • die Verbundenheit mit dem Kosmos (durch die Wahrnehmung unserer Herkunft und Beschaffenheit, den Drang zu verstehen, das Bedürfnis nach Zugehörigkeit, Geborgenheit und Sinnhaftigkeit)

Abgeschnitten sein

Klar entsteht, wenn wir uns von uns selbst, von den anderen und der Welt abgeschnitten fühlen, Angst. Und in dieser Angst sind wir alle offen für jede Art von Rettung, die uns angepriesen wird. Panisch (siehe Stress!) und meist völlig unbewusst folgen wir allen „Hinweisen des Gesundheitsministers“, den Zeitungs- und Internetdoktoren, Finanzexperten und Junkfoodanbietern, die uns Erlösung, Glück und Gesundheit verheißen.

Menschen, die voll Selbstvertrauen in ihrem Dasein verwurzelt sind, brauchen sich nicht künstlich aufzuputschen, oder zu beruhigen, in keine virtuellen oder Urlaubs-Welten flüchten, sie brauchen keine TV-Helden, die für sie täglich das Leben leben und keine Medien, die ihnen das Denken abnehmen. Sie leben und denken und genießen selber im Vollbesitz ihrer körperlichen und geistigen Möglichkeiten.

Mein Wunsch

Ich bin für eine Ausbildung, die das Wissen um die Möglichkeiten unseres Menschseins einbezieht! So vieles wissen wir über die gesundheitsfördernden Wirkungen von Bewegung, von zwischenmenschlichem Austausch, von Geborgenheit, von sinnvoller Herausforderung und kreativem Ausdruck! Ich wünsche mir für unsere Kinder, dass ihnen dieses Wissen von Anfang an zugänglich gemacht wird. Besser ausgedrückt: dass sie von diesem Wissen, das sie ganz natürlich in sich tragen, nicht abgeschnitten werden durch Belehrung und Indoktrination.

Ich wünsche mir, dass wir Erwachsenen die Kraft und das Potenzial  erkennen lernen, das in der nächsten Generation vor uns heran wächst. Und dass wir selber unser eigenes Potenzial wieder entdecken, das oft sehr tief verschüttet ist. Ich wünsche mir, dass wir alle miteinander lernen, wie einzigartig ausgestattet jede und jeder ihr bzw. sein Leben beginnt, und wie einzigartig wir alle zu dem beitragen, was wir vorfinden. tree-527815_640

Mein eigener Weg führt mich immer wieder zu Menschen, die sich in unterschiedlicher Weise mit diesem Themenkreis befassen. Es gibt bereits sehr viele! Wir lernen! Und mein größter Wunsch ist, dass ich selber etwas beitragen kann, dass Menschen (wieder) in den Vollbesitz ihrer menschlichen Fähigkeiten gelangen.

In tiefer Verbundenheit

Gabi

Individance in Oberösterreich

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Wie der Name schon sagt, geht dabei um das Individuum, gemeint als der Mensch in seiner Einzigartigkeit. Und ums Tanzen.

In meinen Kursen und Workshops nutze ich langjährige Erfahrungen mit Bewegung, Tanz und Körperarbeit in Verbindung mit der Überzeugung, dass jede Persönlichkeit ihren ureigenen Weg hat.

Wesentliche Merkmale von Individance

Mit Individance biete ich einen kreativen Raum, einen Rahmen, in dem sich die Potenziale der TeilnehmerInnen ausdrücken und entwickeln können. Das Lernen voneinander, das über seine aktuellen Grenzen Hinauswachsen, das Spielen und Gestalten sind grundlegende Bestandteile des gemeinsamen Tuns.

Was kannst du erleben?

  • tiefe Erfahrungen von Präsenz im Hier und Jetzt
  • die Möglichkeit loszulassen und zu entspannen
  • in der Bewegung dich selber neu kennen lernen
  • Teamwork beim gemeinsamen Gestalten
  • Spaß an lustvoller Bewegung
  • Schwitzen
  • erweiterte Bewegungsgrenzen
  • erweiterte Bewusstseinsgrenzen
  • neue Wahrnehmung von Musik
  • Musik als deine Ausdrucksmöglichkeit
  • uvm.

Wie kannst du Individance erleben?

Individance für Gruppen ab fünf Personen (je mehr, desto lustiger!)

  • Kurse zu fünf oder zehn Terminen
  • Schnuppertermin
  • Workshop zu einem oder zwei Tagen (je 6 Stunden)

Bei Interesse bitte ich um Kontaktaufnahme unter gabigleiss(at)individance.at

Welche Voraussetzungen braucht Individance?

  • einen großen (möglichst auch hohen) Raum
  • einen angenehmen sauberen Boden (Holz, Turnsaalboden)
  • eine Musikanlage mit CD Player

Welche Voraussetzungen brauchst du als TeilnehmerIn?

  • Bewegungslust
  • bequeme Kleidung
  • Neugier und Experimentierfreude

Weitere Infos folgen

Ich freue mich auf Anfragen!

Herzlich,

Gabi

Wer kennt diesen Ort?

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Neuer Standort!

Neue Pläne, neuer Ort! Wer kennt sich in Oberösterreich aus?

Die Idee

Wir alle haben unsere ganz besonderen Vorstellungen, wie wir wohnen und leben wollen. Uns Dreien, meinem Mann, meinem Sohn und mir, schwebt länger schon ein neues feines Zuhause in der Natur vor, ein geräumiges, helles und trotzdem gemütliches Zuhause, in dem man sich viel bewegen, aber auch kuschelig besammen sein und nebenbei noch eine Menge erleben kann.

Die Verwirklichung

Ein innerer Impuls, der uns auch sonst dazu anspornt mit anderen Menschen in Austausch und Vernetzung zu gehen, voneinander zu lernen und die Begeisterung an neuen Gedanken und Handlungsweisen zu teilen, ermutigt uns dazu unseren Wunsch in die Welt hinaus zu rufen. Und auf das Echo zu hören!

Der Ort lockt uns schon seit geraumer Zeit. Wenn wir dort sind, werden wir ihn erkennen, da bin ich ganz sicher. Er bedeutet auch neue Freundschaften, Inspiration, wunderbare Erfahrungen und bereichernde Menschen, deren Ideen oder Taten uns als Wegweiser dienen können. Danke euch allen für die Impulse, die ihr uns geben wollt!

Hier unser Ruf:

Flugblatt 20.5.2014

Herzlich,

Gabi