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Kontrast

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Unvereinbar, nicht zusammenpassend …?

Zwei Welten, zwei Lebensvorstellungen, die nicht zusammen passen, – so geht es mir durch den Kopf. Zwei Welten, die aber neben einander existieren, was ich sehr verwirrend finde. Und dann aber auch als eine große Chance. Weil wir aus der einen lernen können, was wir in der anderen haben wollen!

Bauhaus-Uni Weimar

Die eine Welt rennt, wird immer schneller. Zumindest bestimmt Geschwindigkeit ihre Mottos, ihre Werbeslogans, ihre Planvorgaben. Nicht, dass es schnell sein DARF, nein, es MUSS alles schneller werden: die Fahrzeuge, die Erledigung von Aufgaben, die Menschen. Sonst gibt es kein Mithalten!

Und Gleiches gilt mit Präzision. Da dürfen keine Fehler passieren, alles muss sofort richtig sein, perfekt, 100%ig. Damit das überprüfbar wird, gibt es Normen, nach denen sich jeder und jede richten kann. (Obwohl: diese Welt ist nicht sonderlich gender-sensibel. – Viel zu umständlich, – das kostet Zeit!)

In dieser Welt werden ganze Berufe wegrationalisiert, weil die Arbeit auch von Maschinen durchgeführt werden kann. Es sind vielleicht einfache Tätigkeiten, die wenig Wissen oder intellektuelle Fähigkeiten erfordern. Der Schaffner in der Straßenbahn, oder der Hausmeister im Gemeindebau. – Oh, wie fehlen diese Menschen! – In dieser Welt gibt es Kontrollore und Putzfirmen, die punktuell, nach Plan, einschreiten, für Ordnung sorgen. Und Fahrkartenautomaten und Gegensprechanlagen, und verwahrloste Stiegenhäuser und einsame Menschen, – und arbeitslose Menschen.

In dieser Welt kostet die Arbeit von Menschen Geld, viel Geld, zu viel Geld. Man muss sparen! Denn auch Maschinen kosten Geld, und damit die Arbeit rational mit Maschinen erledigt werden kann, wird das Geld für den Bau dieser Maschinen gespart. Und natürlich für die Menschen, die solche Maschinen bauen können. Die verdienen viel. Die bekommen dann das Geld.

Die anderen sind in dieser Welt eben nicht so wertvoll. Manche Menschen werden nicht gebraucht. Wer keine Maschinen bauen kann, keine Computer bedienen kann, wer sich schwer tut sich den Anforderungen der Wirtschaft unter zu ordnen, der verdient auch kein Geld. In dieser Welt werden Menschen nicht in Konzentrationslager verbannt, aber sie werden finanziell und gesellschaftlich erpresst oder ausgehungert. Geld bedeutet Zugehörigkeit, – kein Geld bedeutet Ausgestoßen-Sein.

Deshalb werden in dieser Welt Kinder durch Schulen geschleust, mit Nachhilfe und Drohungen, Drill und Belohnungen gezwungen nicht sie selbst zu bleiben, sondern Maschinen bauen, Computer bedienen, sich den Anforderungen der Wirtschaft unterordnen zu können. In dieser Welt zählen funktionierende Menschen, nicht glückliche Menschen.

In dieser Welt gibt es viele kranke, arbeitslose, kriminelle, arme Menschen. Sie sind nutzlos für die Welt, keiner will sich mit ihnen beschäftigen. Wer es doch tut, ist wenig geachtet. Das erkennt man daran, dass diesen Professionen wenig Geld bezahlt wird. Geld wird nur für die weitere Beschleunigung ausgegeben, nicht etwa für Stagnation oder Verlangsamung.

Ich frage mich immer, wohin das führen soll. Was bringt es, wenn immer schneller immer mehr Müll angehäuft, immer mehr Umwelt zerstört wird und immer mehr Menschen nutzlos, arm, unglücklich oder krank gemacht werden?

Doch hat mich heute der Hinweis im Newsletter einer inspirierenden Heilerin (www.dieheilerin.at, „Spannender Kontrast“) aufgeklärt, wofür dies alles gut sein kann. Nämlich für die Gestaltung der anderen Welt, der, die völlig anders ausschaut, so, wie ich sie nämlich will.

 

In der anderen Welt gibt es unterschiedliche Geschwindigkeiten. Manches ist schnell, und manches ist langsam. Alle Schattierungen kommen vor, und zwar je nachdem, was gerade stimmig und gut ist. Alte Menschen sind langsamer als junge, vielleicht, vielleicht nicht! Sie gehen langsamer, denken aber vielleicht schneller.

In dieser anderen Welt hat alles die Zeit, die es braucht, damit es hochwertig, qualitätvoll, liebevoll sein kann. Pflanzen haben Zeit zu wachsen, ebenso wie Menschen Zeit haben sich zu entwickeln, jede und jeder in ihrem und seinem Tempo. Es gibt Fahrzeuge, die einen schnell von A nach B befördern, aber es gibt auch Pferdewagen, Fahrräder, die Füße. Und jedes ist geachtet, hat Platz.

Was Schutz braucht, wird geschützt in dieser anderen Welt. Dazu gehören Menschen, vor allem Kinder, Tiere, die gesamte Natur, Schönes. All das wird mich Achtsamkeit behandelt. Von allem wird gelernt in dieser anderen Welt.

In dieser anderen Welt gibt es so viele Maschinen, wie unbedingt notwendig sind, und so wenige wie möglich. Der Einsatz von Maschinen orientiert sich an den Bedürfnissen der Menschen, nicht umgekehrt.

In dieser anderen Welt müssen Menschen nicht dazu überredet oder gar über Angst und Drohungen gezwungen werden, irgendwelche Produkte zu kaufen, die ihnen letztendlich Schaden zufügen. Menschen entscheiden selbst über die Qualität ihres Zuhauses, ihrer Nahrung, ihrer medizinischen Versorgung und ihrer Informationsquellen.

In dieser anderen Welt wird respektiert, dass Kinder die Erwachsenen von morgen sind. Die Welt entwickelt sich weiter, die neuen Menschen bringen viel Neues schon mit. Es wird erkannt, dass alle voneinander lernen können, und vor allem, dass es ein miteinander-Lernen sein muss.

Alles hat seine Lebensberechtigung in dieser anderen Welt. Alle wissen, dass sie sich selber schaden, wenn sie etwas anderes auszurotten versuchen, – ob Bakterien, Viren, Tiere oder Menschen. In dieser anderen Welt wissen die Menschen, dass es darum geht mit Herausforderungen umgehen zu lernen, nicht das Alte, Gewohnte, Bequeme um jeden Preis zu erhalten. Die Menschen sind bereit ihre Grenzen zu erweitern, ihr Potenzial zu entfalten. Sie haben von früh auf gelernt, dass sie zu Großartigem fähig sind.

In dieser anderen Welt achten alle die Qualitäten in jeder und jedem einzelnen. Es ist bekannt, dass alle etwas beitragen wollen, jede und jeder nach ihren und seinen Fähigkeiten. Es gibt deshalb für jeden Arbeit, und jede Arbeit wird wertgeschätzt. So wie es für jede und jeden von Geburt an Versorgung (ein bedingungslos zugestandenes regelmäßiges Einkommen) und Nahrung und Wahrnehmung gibt, so gibt es auch Aufgaben. Denn jede und jeder hat etwas beizutragen. Deshalb gibt es in dieser anderen Welt keine Arbeitslosen, wenige Kranke, kaum Kriminelle und sicherlich keine Armen, die aus finanziellen Gründen an den Rand der Gemeinschaft gedrängt wurden.

In dieser anderen Welt müssen Menschen nicht zu irgendetwas gezwungen werden, damit das System aufrecht erhalten werden kann. Sie entscheiden selbst, als ernst genommener Teil einer Gemeinschaft, was das Beste für sie ist, und das ist das Beste für das Ganze. Die anderen sind immer Spiegel und Berater oder Beraterin, Unterstützende und Begleitende. Niemand bleibt allein, wenn er oder sie es nicht will, und jede und jeder schaut auf sich selbst.

Es wird anerkannt, dass jeder und jede das mitbringt, was gebraucht wird in dieser anderen Welt. Die Menschen erkennen das Gute in allen Personen, denen sie begegnen, das Verbindende, nicht so sehr das Trennende. Was sie unterscheidet, lernen die Menschen für die Weiterentwicklung ihres eigenen Lebens zu nutzen. Das lernen sie von Anfang an.

Du siehst, was da an Horrorbildern vor deinen Augen gestanden ist, hat sich schnell in ein wohliges neues Szenario verwandelt, in das du vielleicht gleich lustvoll und behaglich eintauchen willst. Du musst natürlich nicht mein Szenario nehmen. Gestalte dein eigenes und genieße es dir das Beste vorzustellen, was dir nur möglich ist. Fantasien haben Kraft!

Viel Freude dabei wünscht dir von Herzen

Gabi

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Präsenz, Ausdruckskraft, Vitalität durch Tanz

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Foto: Werner Schrotta

Tanz ist für mich ein persönlicher, individueller Akt des Gestaltens mit dem Körper, mit Armen, Beinen, dem Kopf, dem Rumpf und allem, woraus wir bestehen. Jede Zelle nimmt daran teil. Tanz entsteht aus einem Impuls. Dies kann der Rhythmus einer Musik sein, oder ein inneres Bedürfnis sich zu bewegen, die Freude über etwas, jedes Gefühl, das wir bewusst empfinden, oder die Lust mit anderen gemeinsam  zu schwingen.

Wie jede andere kreative Ausdrucksform (Singen, Musizieren, Malen, Schreiben, Sprechen, Bauen, …) erfordert und fördert auch das Tanzen gewisse Fertigkeiten und Fähigkeiten, die grundsätzlich in uns allen angelegt sind. Als Kinder waren wir für alle offen! Beim Tanz sind dies beispielsweise das bewusste Zusammenspiel mit der Schwerkraft, die Beweglichkeit unserer Gelenke, Dehnung und Kraft unserer Muskulatur, ein Gefühl für unseren Körper und seine Orientierung im Raum, das Erkennen und Nutzen von Rhythmen, etc.

Gleichsam wie ein Musiker mit seinem Instrument spielt der Tänzer/die Tänzerin mit seinem/ihrem ganzen Körper. Und genau dieses Spielen ist es, worauf wir hinaus wollen! Spielerisch und in einfachen Schritten wird der Körper zum Instrument für den eigenen spontanen Ausdruck

Tanzen zu lernen bedeutet nichts anderes als zu tanzen. Wenn wir es tun, immer wieder, dann findet der Körper in diese Fähigkeit zurück, auf seine individuelle Art. Wir können Schritte lernen und uns darin langsam zuhause fühlen, oder wir können den Impulsen folgen, die im Moment entstehen und uns darin spürend voran tasten.

In Individance nähern wir uns dem Tanz auf diese und noch mehr unterschiedliche Arten. Sich im Körper zuhause Fühlen und in Bewegung Sein sind gleichermaßen Basis und Trainingsziel. Dadurch entstehen bzw. verstärken sich Präsenz, Ausdruckskraft und Vitalität. 

Freu dich auf Individance ab September 2016  in der VHS St. Pölten! Weitere Infos folgen!

Alles Liebe!

Gabi

Gemeinschaft

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Menschen,

die miteinander reden, die einander erlauben Fehler zu machen, weil sie sich selbst erlauben Fehler zu machen. Menschen, die weiter lernen, sich entwickeln wollen. Menschen die offen sind für neue Wege, sich nicht auf den einen richtigen Weg versteifen. Und sich selber treu bleiben. Deren Maßstab ihr eigenes Bauchgefühl ist, das sie schulen und dem sie vertrauen. Menschen, die sich selbst und einander vertrauen.

Menschen,

die in dem Bewusstsein leben, dass das, woran sie glauben, die Wirklichkeit bestimmt; die bereit sind ihre Wirklichkeit selber zu gestalten.

Keine festgeschriebenen Gesetze,

sondern Gesprächs- und Lernbereitschaft. Klarheit, die manchmal größer, manchmal kleiner sein mag.

Authentische Geinschaften,

die auch einmal Nein sagen zu Menschen und Ideen, weil es gerade eben nicht passt. Und die Menschen und Ideen einladen und willkommen heißen, wenn sie passen.

Viele

solcher Gemeinschaften ermöglichen es allen Menschen, die für sie stimmige zu finden, wo sie sich wertgeschätzt und anerkannt und sicher fühlen können als die, die sie sind.

Wir sind alle unterschiedlich. Es bereitet Schmerz, macht uns krank, wenn wir uns in eine Norm zwingen wollen. Als auswechselbare Einheitsfiguren werden wir zu miteinander konkurrierenden Feinden; als einzigartige Individuen können wir einander als Freunde gegenseitig unterstützen und bereichern.

Nehmen wir uns ein Beispiel am Permakulturgarten!

Entdecken wir unsere Einzigartigkeit, damit Gemeinschaft möglich wird!

Lernen und Verbundenheit

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Kürzlich habe ich erstmals den Film Avatar gesehen. – Ein erstaunliches und für mich ausgesprochen anregendes Erlebnis! Die meiste Zeit über war ich neugierig und aufgeregt ins Geschehen vertieft, körperlich ganz präsent und mit den Akteuren mitfiebernd.

Der Film hat mich auf voller Länger überrascht, schon weil ich ihn mir ganz anders vorgestellt hatte. Obwohl die filmtechnischen Leistungen mir den Atem raubten, drängen sie sich nicht in den Vordergrund. Was ich gesehen habe, ist ein fesselndes Traumbild unserer Zeit, in Farben und Formen brilliant ausgereizt und ins Herz treffend.

Sich verbinden

Wo die Hauptfigur, ein junger Kriegsveteran im Rollstuhl, weil gelähmt, in den Avatar-Körper „einsteigt“, sich verbindet mit dieser organischen Hülle, die aus menschlicher und der DNA der Planetenbewohner im High-Tech Labor gezüchtet worden ist, hat sich in mir ebenso eine Verbindung hergestellt. – Eine Erkenntnis, die ich körperlich spüren konnte.

Sein Geist, der eines kampfgeschulten Marines, mit all seinen Erfahrungen und Überzeugungen, übernimmt die Kontrolle über einen menschenähnlichen Körper mit teilweise aber völlig unbekannten Fähigkeiten und Eigenschaften. Dies entspricht für mich der Verbindung unseres Geistes mit unserem materiellen Körper, die wir oft gar nicht mehr wahrnehmen, geschweige an der wir arbeiten.

Wie er von einer der Planetenbewohnerinnen in die Lebensweise ihrer Art eingeführt wird, gleicht der Blitzentwicklung eines Säuglings zum Erwachsenen. Doch muss er seine durchaus schon erwachsenen, als Mensch gelernten Erfahrungsmuster durchbrechen um dem sehr ursprünglichen, naturverbundenen und kraftvollen Welt- und Selbstbild dieses Volkes nahe zu kommen.

Wir sind von Anfang an mit unserem Körper mitgewachsen, und unser Körper mit uns.

Verbundenheit chihuahua-618481_640

Auf vielen Ebenen hat sich die Erfahrung von Verbundenheit wie ein Rudel süßer Welpen an mich heran gemacht und mich verzaubert.

  • Einmal schon als die körperlich erlebte Verbindung mit der dargestellten Handlung, die Spannung, die Aufregung.
  • Diese Verbindung konnte ich gespiegelt sehen in der – im Film  technisch möglichen – Verbindung eines Menschen mit seinem Avatar-Körper, der auf dem fremden Planeten handlungs- und überlebensfähig ist. Vom Menschen kommen de facto einzig seine nicht-körperlichen Qualitäten (Geist, Seele?), sie verbinden sich mit den körperlichen Qualitäten des künstlichen Wesens. Und doch scheint da noch mehr darin zu stecken.
  • Verbindung findet statt in der Begegnung des beseelten Avatars mit der Frau des Planetenvolkes. Sie wird seine Lehrerin.
  • Die größte Lektion, die es zu lernen gilt, ist für den kämpferischen Geist des Ex-Soldaten die Verbundenheit mit allem, was um ihn herum ist. Ob es die wilden Tiere sind, die ihn zerfleischt hätten in seiner Unerfahrenheit, die exotischen Pflanzen in ihrer phantastischen bunten Pracht, oder die Samen des Ahnenbaumes, die ihn begrüßen und damit bekunden, dass er auf dem Planeten willkommen ist. Seine Verbundenheit mit allem, erkennbar im Respekt für und dem Wissen um die Arten und Formen des Lebens um ihn, gipfelt schließlich in der Fähigkeit, einen Flugdrachen zu zähmen und ihn zu reiten.
  • Ein materielles Zeichen des Verbindens, das sowohl zwischen den Einwohnern untereinander, als auch zwischen ihnen und Tieren oder Pflanzen immer wieder für Einstimmung und wertschätzenden Austausch slandscape-403165_640orgt, ist die Vereinigung von feinen Härchen aus dem langen Zopf der Wesen mit denen des anderen oder speziellen „Organen“ der jeweiligen Lebensform.
  • Dass Verbundenheit auch nonmateriell besteht, zeigt die Kommunikation mit anderen über weite Entfernungen hinweg. – Es wirkte auf mich fast wie das Reden über Sprechfunk, aber ohne jegliches technisches Hilfsmittel.

 

Das volle Potenzial

In der Geschichte sind die Planetenbewohner – ähnlich den Ureinwohnern unserer „unzivilisierten“ irdischen Landstriche – als im Vollbesitz ihrer körperlichen und geistigen Qualitäten dargestellt. Sie leben bewusst. Dazu gehört die Kenntnis ihrer eigenen Fähigkeiten, ihrer jeweiligen besonderen Bestimmung, als auch das Wissen über das, was sie umgibt, was sie nährt, was ihnen schadet, was sie heilt.

Diese Informationen ermöglichen ihnen als Gemeinschaft zusammen zu leben, in der jedes Individuum seine Stärken entwickelt und einbringt. So wird auch der „falsche“ Stammesgenosse unterstützt seine Eigenschaften zu entdecken und die Zusammenhänge zu erlernen.

In Avatar kommt sehr deutlich zum Ausdruck, welche Rolle die Gemeinschaft, der Zusammenhalt, das gemeinsame Tun und Wirken dabei spielen, wenn es darum geht seine Fähigkeiten und Stärken zu entwickeln. Der Neuling erfährt Ermutigung und Zweifel, Unterstützung und Ungeduld. Doch grundsätzlich bekommt er eine Chance, – Raum und Zeit und Vertrauen.

Da die Planetenbewohner mit den Kräften der Natur um sie herum verbunden sind, wissen sie deren Zeichen zu deuten. Sie spüren und wissen sich eingebunden in ein großes System, das von der Wissenschaftlerin in einer Sequenz als mit den Nervenverbindungen unseres menschlichen Körpers vergleichbar erkannt wird: der gesamte Planet als ein makrokosmisches Gehirn, in dem jeder Bestandteil Zugriff auf das große Ganze hat.

Entscheidung

Ich erkenne jetzt, aus einer völlig neuen Perspektive, plastisch und prägnant, dass auch mir als Mensch dieser Zugriff offen steht. Entscheide ich mich dafür diesen großen Zusammenhang zu sehen, zu fühlen, zu nutzen, dann bekomme ich Zugriff zu den Kräften, dem Wissen, das in allem steckt. Denn mein Erdendasein folgt sehr ähnlichen Gesetzen.

Körper und Geist sind eng miteinander verbunden, solange sich beides naturgemäß entwickeln kann. Gestern konnte ich zum Beispiel ein Baby dabei beobachten. Es nutzte die Haarspange seiner Mutter auf dem Boden als Trainingsinstrument. Die selbst gesetzte Aufgabe, dieses Objekt immer wieder zu greifen und anschließend weiter zu schubsen, forderte seine gesamte Aufmerksamkeit und Konzentration.

Es experimentierte mit Körperspannung, Drehbewegungen, Aufbäumen auf allen Vieren und Ausstrecken der Arme, ein – für den geschulten Blick einer Tänzerin – ganz ausgeklügeltes und facettenreiches, und durchaus anstrengendes Körpertraining. Durch andere Augen gesehen wiederum sensomotorische Übungseinheit, Yoga, etc.

Das Gehirn muss lernen

Spätestens mit Gerald Hüther ist es auch wissenschaftlich untermauert, dass unser Gehirn zum Lernen geschaffnerves-346928_640en ist. Es tut nichts anderes. Und das Gehirn ist bekanntlich mehr als nur die sensiblen Windungen in unserem Schädel. Man weiß inzwischen, dass sich Lernen und Denken über unseren gesamten Körper erstreckt. In den Zellen sind Erinnerungen gespeichert, die die Qualität ihrer Tätigkeit (gesund und lebendig oder krank und absterbend) ausmachen. Alle Teile unseres Körpers sind Bestandteil eines großen zusammengehörigen Gefüges, vergleichbar mit dem Planeten in dem Film.

Der Output zeigt den Input

Ich glaube, dass uns das oft nicht bewusst ist, wenn wir in der Tretmühle des Lebens eingespannt sind und es auch bleiben. Die Möglichkeiten Einfluss zu nehmen auf dieses Gesamtgefüge sind so zahlreich! Nur haben wir großteils nicht gelernt, dass es sie überhaupt gibt.

Ich bin für eine Ausbildung, in der die Kinder ihren menschlichen Körper kennen- und nutzen lernen! Überhaupt sehe ich das Bewusstsein der Verbundenheit als übergeordnete Grundlage allen Lernens. Und das betrifft

  • die Verbundenheit zum eigenen Körper (durch Ausleben der natürlichen Bewegungsbedürfnisse, Tanz, Sport, aber auch durch wohlige Berührung, Massage, bewusste Sexualität)
  • die Verbundenheit mit den Mitmenschen (durch die Anerkennung unserer gegenseitigen Abhängigkeit, der natürlichen Neugier, durch Achtsamkeit, Wertschätzung, den natürlichen Impuls zur Zusammenarbeit, Spiel, Gespräche, …)
  • die Verbundenheit mit anderen Lebewesen (durch die staunende Neugier, die Freude an Schönem, Besonderem, an einzigartigen Fähigkeiten und Formen, …)
  • die Verbundenheit mit dem Kosmos (durch die Wahrnehmung unserer Herkunft und Beschaffenheit, den Drang zu verstehen, das Bedürfnis nach Zugehörigkeit, Geborgenheit und Sinnhaftigkeit)

Abgeschnitten sein

Klar entsteht, wenn wir uns von uns selbst, von den anderen und der Welt abgeschnitten fühlen, Angst. Und in dieser Angst sind wir alle offen für jede Art von Rettung, die uns angepriesen wird. Panisch (siehe Stress!) und meist völlig unbewusst folgen wir allen „Hinweisen des Gesundheitsministers“, den Zeitungs- und Internetdoktoren, Finanzexperten und Junkfoodanbietern, die uns Erlösung, Glück und Gesundheit verheißen.

Menschen, die voll Selbstvertrauen in ihrem Dasein verwurzelt sind, brauchen sich nicht künstlich aufzuputschen, oder zu beruhigen, in keine virtuellen oder Urlaubs-Welten flüchten, sie brauchen keine TV-Helden, die für sie täglich das Leben leben und keine Medien, die ihnen das Denken abnehmen. Sie leben und denken und genießen selber im Vollbesitz ihrer körperlichen und geistigen Möglichkeiten.

Mein Wunsch

Ich bin für eine Ausbildung, die das Wissen um die Möglichkeiten unseres Menschseins einbezieht! So vieles wissen wir über die gesundheitsfördernden Wirkungen von Bewegung, von zwischenmenschlichem Austausch, von Geborgenheit, von sinnvoller Herausforderung und kreativem Ausdruck! Ich wünsche mir für unsere Kinder, dass ihnen dieses Wissen von Anfang an zugänglich gemacht wird. Besser ausgedrückt: dass sie von diesem Wissen, das sie ganz natürlich in sich tragen, nicht abgeschnitten werden durch Belehrung und Indoktrination.

Ich wünsche mir, dass wir Erwachsenen die Kraft und das Potenzial  erkennen lernen, das in der nächsten Generation vor uns heran wächst. Und dass wir selber unser eigenes Potenzial wieder entdecken, das oft sehr tief verschüttet ist. Ich wünsche mir, dass wir alle miteinander lernen, wie einzigartig ausgestattet jede und jeder ihr bzw. sein Leben beginnt, und wie einzigartig wir alle zu dem beitragen, was wir vorfinden. tree-527815_640

Mein eigener Weg führt mich immer wieder zu Menschen, die sich in unterschiedlicher Weise mit diesem Themenkreis befassen. Es gibt bereits sehr viele! Wir lernen! Und mein größter Wunsch ist, dass ich selber etwas beitragen kann, dass Menschen (wieder) in den Vollbesitz ihrer menschlichen Fähigkeiten gelangen.

In tiefer Verbundenheit

Gabi

Tanzen und Herz-Gesundheit

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Im Tanzen leben wir sowohl körperliche Beweglichkeit als auch Freude und Gemeinschaft. Alle drei Bereiche wirken positiv auf unser Herz-Kreislaufsystem. Die Bewegung bringt Schwung in körperliche Entschlackungsprozesse, hält das Gewebe vital und das Blut sauerstoffreich durch die aktivierte Atmung. Freude trägt ebenso zur Erneuerung und Aktivierung im Zellstoffwechsel bei, und Gemeinschaft schafft eine sichere Basis, in der Gefühle von Aufgehoben-Sein und Wahrgenommen-Sein Stress und Angst abbauen helfen.

Unser Herz zeigt uns, wo wir uns wohl fühlen. Ein Raum voll Offenheit, liebevoller Wertschätzung und Humor gibt jeder und jedem die nötige Zeit – als die und der sie/er ist – an und in Bewegung zu kommen, Möglichkeit zu gestalten und die Erlaubnis sich heil und ganz zu erleben.

Individance bietet sowohl den Ort für lustvolles Abtanzen als auch kreatives und meditatives Bewegen, sowie ein Experimentier- und Erlebnisfeld für Musik- und Stimmerfahrungen.

Im Rahmen von FrauenHerz St. Pölten biete ich am
Samstag, dem 29. März 2014
von 15:00 bis 16:30 Uhr
in der VHS St. Pölten,
Herzogenburger Str. 68,
einen Schnupperkurs für interessierte Frauen.
Bitte um Anmeldung bis 24. März unter
0699/ 19 282 262 oder
gabigleiss@individance.at

Schnupperpreis 5 €/ mit FrauenHerz Gutschein freie Teilnahme