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Reisetagebuch Eintrag 12

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Schön war es gestern auf dem See zu schaukeln!

Meine zwei Lieben haben günstig eine aufblasbare Insel erstanden, auf der wir gemütlich über den Pichlinger See getrieben sind, erst zu dritt, dann ich ganz alleine. Der leichte Wind blies sanft in die kleine Palme und wir mussten dann ganz schön weit wieder zu unserem Start zurück schwimmen. Die Insel trug Bernhard zeitweise als Turban auf dem Kopf dabei – ein witziger Anblick.

Das Wasser war wohlig temperiert, und die Sonne hat sich oft hinter den Schleierwolken verborgen, weshalb wir glücklich auf das Einschmieren verzichten konnten.

Während Boris und Bernhard fröhlich juchzend die Insel einem gnadenlosen Materialtest unterzogen, habe ich am Ufer die letzten Seiten eines Schnelldurchlaufbuches verschlungen. Eine nette, ansprechend erzählte Geschichte, deren Protagonistin so ganz anders ist als ich, und doch wieder nicht.

Schön war auch unser Besuch vorgestern bei unserer Freundin Sonnja, mit der zusammen wir die Keimzelle unserer neuen Lebensform darstellen: unser Kunterbuntes Dorf. Wie gut hat es getan gemeinsam das leckere Essen zu genießen und sich miteinander zuhause zu fühlen!

***

Heute Früh hat das leise Rauschen des Regens mich noch etwas länger in den Federn gehalten. Immer wieder bin ich eingeschlafen und habe interessante und seltsame Träume gehabt. Manchmal kommt mir das so vor wie ein innerliches Fernsehprogramm, das da läuft. Jeder „Film“ beeindruckt mich tief. Leider vergesse ich meist die vorhergehenden schnell wieder, wenn der nächste mich in seinen Bann zieht.

Schließlich bin ich aufgestanden um meine morgendliche Meditation zu machen, – bevor wieder ein neues Programm losgeht. Am Wochenende pausiere ich mit den Körperübungen meistens. Da ist mir mein Schlaf und die Zeit mit meinen Lieben wichtiger.

Die anstrengende Erfahrung mit meinem Vater aufarbeitend und im Begriff sie loszulassen, bin ich heute direkt zu meinem Buch gekommen. MEIN Buch, ein Vorhaben, das mich schon eine Weile befasst. Ich möchte ein Buch schreiben, in dem all das Wissen und die Erfahrungen, die mir mein bisheriges Leben gebracht hat, zu den Themen Wachsen, Lernen, Pädagogik, Schule usw., kompakt, verständlich und in klaren Bildern für ein breites Publikum lesbar werden.

Einige Anläufe habe ich schon genommen, mehrere Vorworte liegen schon auf meiner Computerfestplatte gespeichert. Ich habe gehört von den Anfangsschwierigkeiten eines jeden Autors (?), aber ich bin tief drinnen überzeugt, dass ich selber es bin, die mich daran hindert in den Fluss zu kommen. Ich darf damit aufhören!

Wie toll waren kürzlich all die Informationen, die ich zum Thema Schreiben plötzlich per Mail aus unterschiedlichen Quellen bekommen habe! Wow! Motivierend und inspirierend!

Vieles ist mir so klar, so selbstverständlich! Darüber will ich schreiben. Vielleicht hatte ich bisher immer noch Angst mit meiner Sicht der Dinge jemanden vor den Kopf zu stoßen? (- So wie ich ständig meinen Vater vor den Kopf stoße mit meinen Ideen und meiner Art zu leben!) Aus damit, – ich kann ja nicht ewig Rücksicht nehmen und dabei mein Eigenes zurück halten!

So sind also nach der Meditation gleich die Rädchen angesprungen, neue Ideen herauf geblubbert. Und alles hängt ja zusammen: habe ich geklärt, wie ich mich selber befreien kann von der alten Angst, jemandem auf den Schlips zu treten, dann bedeutet das gleichzeitig wieder eine Erkenntnis für mein Buch!

Wer hält nicht etwas zurück aus irgendeinem Grund? Aus Angst, oder aus Rücksicht? Oft wissen wir das nicht einmal mehr, weil uns als Kind das damals derart in Fleisch und Blut übergegangen ist. Es war ja nötig um zu überleben.

Jetzt sind wir Erwachsene und in manchen Situationen immer noch unbeholfen und tapsig wie ein kleines Kind. Eingeengt in unserem Bewegungsspielraum, geistig, aber oft auch körperlich. Denn das Geistige manifestiert sich mit der Zeit.

Mein Buch schaut aus einem neuen Blickwinkel auf unterschiedliche psychologische Themen, die mich regelmäßig befassen. Natürlich aus meinem Blickwinkel, der durch mein Erwachsen-Werden und Lernen geprägt ist.

Darauf freue ich mich schon! Halt mir die Daumen, dass ich dran bleibe!

Ich wünsche dir einen freudigen Tag mit viel Rücksicht auf deine eigenen Bedürfnisse und Gelüste!

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Das lese ich gerade

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Vera F. Birkenbihl 

Birkenbihl on Management Irren ist menschlich – managen auch

Diese Frau inspiriert mich mit ihrer geistigen Wendigkeit und aufwieglerischen Denkanstößen. Ich finde es spannend, wie sie ihre Methode des gehirngerechten Lernens in einem Buch umsetzt und mit einer unglaublichen Offenheit und Weitsicht diese oft eher trockene Thematik angeht. Die aufgeworfenen Fragen lassen sich locker auf unterschiedlichste berufliche, aber auch private Situationen anwenden. Meine pädagogische Sichtweise erfährt sich übrigens größtenteils wunderbar untermauert! 🙂 Und siehe da, sie schreibt auch über Massenproduktion.

Das Buch hat mich per Zufall in einer Kiste von Mängelexemplaren in St. Pölten gefunden. Da ich Frau Birkenbihl aus TV-Sendungen kannte, gab es keine Frage, ob ich zugreifen würde.

siehe auch: http://www.birkenbihl-insider.de